Wer ist Karl Banghard?

Anhand dessen eigener Aussagen soll sich jeder selbst ein Bild von diesem Charakter machen.

Wir sind jedenfalls noch nie zuvor mit einer derartig engstirnigen Verbohrtheit konfrontiert worden.

Aussprüche von Banghard aus einem öffentlichen Interview mit dem Deutschlandradio, mit von der Partie wiederum Frau Halle.

Banghard: "Gerade die Generation jetzt zwischen 16 und 25, die ist ja extrem geprägt durch den 'Herrn der Ringe'. Ich denke, das hat eine ganze Generation verstrahlt ..."

... mit einer Mischung aus Esoterik und mythischer Vorzeit.


Banghard: "Archäologie zieht natürlich die Esoteriker an wie der Misthaufen die Fliegen."

Und selbst der Steinzeitalpine "Ötzi" weckt diffuse Sehnsüchte nach Heimat, eigenen Wurzeln und einem harten, aber unkomplizierten Leben.

Banghard: "Archäologie ist ja in den Medien immer mehr verkommen zu einer Art Gegenentwurf zu Kultur. Kultur - moderne Kunst - sind ja sperrig und kontrovers - und Archäologie hat immer so einen warmen Trockeneisnebel hinter sich."

... sie wird benutzt, um mit der Vergangenheit auch die Gegenwart ein bisschen zu verzaubern. Im Gefolge von tapferen Hobbits, blonden Elfen, geheimnisvollen Kelten tauchen heute - nach einigen Jahrzehnten völkischer Abstinenz - wieder einmal die vermeintlichen Vorfahren der Deutschen auf: "Unsere Ahnen", die Germanen.


Ein weiterer Ausspruch in seinem Vorwort in „Bunte Tuche, gleißendes Metall“, S. 22/23:

„Sich nicht an die Keltendarstellung zu wagen, heißt nichts anderes, als die Deutungshoheit an Schottenrocker und selbst ernannte Hexen abzutreten“

Weiter:

„Einen weiteren positiven Nebenaspekt der Keltendarstellung mochte ich nicht unerwähnt lassen: Im Gegensatz zur Wikinger- und Römerdarstellung stehen Kampfschauen bei der Vermittlung keltischen Lebens nicht im Mittelpunkt. Dieses „Militainment“ entwirft ein recht einseitiges Bild der jeweiligen Epoche.......“

Sollte es Banghard und Anhängerschaft tatsächlich gelingen, sich mit ihrer „Ideologie und Esoterikfreien“ Darstellung EU weit in eine Schlüsselposition zu bringen, bliebe zu befürchten, das neben der gewissen Zensur, die dann auf alle Museen und Reenactor zukommen wird, das sichere „Aus“ für Wirbelmotive auf Schilden, wohl das kleinste Übel sein wird. Eine allgemein freie Farbwahl wollen wir freilich nicht vergessen.
Spinnt man diesen Faden weiter, dürften wohl auch „Catweazle“ oder „Wicki aus Flake“ nicht mehr ausgestrahlt werden  – Teufelelei, basierend auf  neuheidnisch/ völkischen/ Tendenzen, die Menschen mit wirklichem Witz und Charme sogar zum Lachen bringen……..

Während all dieser Verleumdungszeit ging mir  „Der Name der Rose“ nie aus dem Kopf – der Hass des Inquisitors Banghardo Guy, die Versammlung der altehrwürdigen Kirchenväter, vor allem aber die Verbohrtheit des alten Abtes, der den Menschen Komödie vorenthalten und das Lächeln verbieten wollte.
Und „Bravehaeart“? Bei  dieser eingefahrenen Sichtweise wohl der Inbegriff des Bösen, im Umkehrschluss nichts anderes, wie bei gewissen Leuten einstmals „Im Westen nichts Neues“……..

Zeiten und Moden ändern sich – die Menschen – ganz gleich welcher Herkunft und Hautfarbe  und unter welchen Hoheitszeichen auch immer – wohl nie.
Hintergrund des vorgenannten Radiointerviews war im übrigen wiederum, das ganze Reenactment von Personen in Frage zu stellen, die nicht in das Gesichtsfeld des Herrn Banghard passen. Weiterhin, ein Dorfprojekt einer im Ineterview genannten jungen Gruppe direkt auszumerzen.

Unsere Meinung ist:
Tatsächlich engagierte Sozialarbeiter, die solche (Dorf-) Projekte mit betreuen würden und als Hauptaufgabe hätten, gegenseitige Berührungsängste unter Kulturen (z. B.  durch entsprechende Aktionstage ebenda), abzubauen, würden hier bestimmt mehr erreichen als Banghard und Halle, deren verbitterte Positionen nichts im Schlepptau haben, als endgültige Ausgrenzung und neuen Hass.
„Schottenrocker“ und Mittelaltermarktbesucher, Menschen, die „ihre Ursprünge“ suchen oder gerne träumen, werden durch Banghard und sein Umfeld gezielt zu Menschen zweiter Klasse degradiert. 
Besonders des Teufels aber ist, wer aus einseitiger Verklärung, Unwissenheit (fehlender Bildung) oder sozialem Umfeld  heraus „rechte Tendenzen“ oder „Male“ zeigt. Ob tatsächlich böser Zauberer oder nicht  - wo die angeschlossenen Großinquisitoren schwarze Katzen, Reisigbesen oder zauberverdächtiges Material hervor zerren, ist das Urteil gesprochen, darf es keine Zukunft mehr geben. Nach Hintergründen wird nicht gefragt, Bann und Fluch, mehr hat dieser Herr nicht zu bieten.
Wie sollen 16 – 25 jährige, darunter eben auch der ein oder andere Fehlgeleitete, aber über das Wissen eines über Jahre ausgebildeten Archäologen/ Historikers verfügen? Hat man solche Leute gelehrt, Prokop oder Agathias zu lesen, sind ihnen die Arbeiten von Holmquist oder Böhner geläufig?
Gerade dieses Wissen neutral auch solchen Leuten nahe zu bringen, wäre normalerweise auch die Aufgabe von Herrn Banghard und Frau Halle, die doch ebenfalls mit reichlich Steuergeld durch alle bezahlt werden.
Bezeichnend für Banghard ist aber beispielsweise der Slogan „Wer uneingeladen erscheint, riskiert abgewiesen zu werden“ anlässlich der „Wikingertagen in Oerlinghausen“.
In vielem ist dieser biedere Mann längst zum Abbild dessen geworden, was er doch vordergründig so vehement bekämpfen möchte. Auch in der Fachwelt allenthalben für einen besonderen Umgang mit Korinthen bekannt, der anderen keine Freude oder einen Erfolg gönnen kann; die Verkörperung echter deutscher Gründlichkeit, gefühllos und genau, mit Lupe und Zeigestock. Manchmal kann man auch für „Antideutsche“ ehrliches Verständnis aufbringen.
Entdeckt er Hakenkreuze bei anderen, die im Original minimal „krakeliger“ sind oder gar fehlende „Füsschen“, ist der Scheiterhaufen nicht mehr weit. Dem eigenen Umfeld gesteht man aber großzügige Webversuche, mit ebenfalls zu vielen Swastiken oder fehlenden Seitenabschlüssen, zu. (Buch: Bunte Tuche – Gleißendes Metall, S.79)

Russinnen, die sich vor Jahren in Eigenregie an Birka- und Snartemoborten versucht haben, dürfen dies aber scheinbar nicht. Definitiv variieren einige dieser Stücke, die aber doch auf Basis der Originale angefertigt wurden. Und da Herr Banghard  -  im Gegensatz zu uns - nicht weiß, wie viele Angehörige die Familien dieser russischen Freunde im 2. Weltkrieg verloren haben, sollte er wenigstens hier seine unüberprüften Vorhaltungen unterlassen und einfach schweigen.

Vielleicht sollten sich gewisse Leute einmal einen weiteren Film von Jean – Jaques Annaud anschauen, an dem auch einige unserer Leute mitgewirkt haben: „Duell – Enemy at the Gates“. Besonders die letzten Worte eines jungen Politkommissars am Ende haben einen zeitlosen Wert, den zumindest wir versuchen, uns zu beherzigen.

Mit allem Nachdruck fordern wir nun einen endgültigen Stopp dieser willkürlichen Hexenjagd samt Scherbengericht. Wer all die Tragik der jüngeren deutschen Geschichte  nur dazu benutzt, sich über eigene Unzulänglichkeiten hinweg persönlich zu etablieren, sollte sich ebenfalls verantworten müssen. Nicht umsonst ist „Der Schlag mit  der Nazikeule“ bereits sprichwörtlich geworden. Dass man hiervor selbst bis in höchste Kreise zittert, wissen Charaktere wie Banghard genau und verstehen geschickt, diese Angst zu nutzen. Juristischer Schutz ist gleich null, bereits leichte Anwerfung in der medialen Welt genügt heutzutage, und falls nicht, bringt etwas Skandal – bzw. Schweinejournalismus bestimmt den gewünschten Erfolg. Eine Partie, welche gerade die extreme Linke mittlerweile exzellent beherrscht und man muss kein „Rechter“ sein, um zuerkennen, wie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bröckeln.